Die Geschichte
U-505, ein deutsches U-Boot, erlebte während seiner Zeit in der Kriegsmarine eine Reihe von Unglücken. Es erlangte Berühmtheit als das am schwersten beschädigte U-Boot, das es während des Zweiten Weltkriegs auf seiner vierten Patrouille zurück in den Hafen schaffte. Außerdem war es das einzige U-Boot, dessen kommandierender Offizier während der zehnten Patrouille unter Gefechtsbedingungen Selbstmord beging, nachdem er sechs Missionen hintereinander gescheitert war.
Am 4. Juni 1944 kam es jedoch zu einer dramatischen Wendung, als U-505 während seiner zwölften Patrouille von der United States Navy gekapert wurde. In einer verdeckten Operation wurde das U-Boot heimlich nach Bermuda geschleppt, während die Besatzungsmitglieder in einem US-Kriegsgefangenenlager interniert wurden. Ihnen wurden Besuche des Internationalen Roten Kreuzes verweigert, da diese Gefangennahme vom Marinekommando als streng geheim eingestuft wurde.
Denn sie hatten einen gewagten Plan…